Leb wohl mein Hühnchen

Gestern habe ich noch geschrieben, daß ich hier alles schaffen werde, und heute morgen liegt ein totes Huhn im Hühnergarten. Ein dickes angefressenes Loch im noch lauwarmen Bauch. Mein armes schwarzes Hühnchen, ich hoffe, du mußtest nicht lange leiden. Und alles nur, weil ich kleiner Angsthase den Hund im Flur schlafen ließ und nicht draußen! Der hätte den morgendlichen Eindringling sicher verbellt.

Fazit – ich bin heute tapferer als gestern und lass den Hund draußen schlafen!

Und so leben hier nur noch 10 Hühner und zwei Hähne, vier Laufenten, ein Hund und sieben Schafe. Und bestimmt einige Mäuse.

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag!

Ein kalter Samstagmorgen

Ein wunderschöner Morgen – 1 Grad Minus und Sonnenschein. Der Rauhreif glitzert auf der Wiese. Die Amseln singen auch schon wunderschön.

Die Hühner scharren fleißig im Garten. Das kleine schwarze Seidenhuhn habe ich vorgestern in das Séparée im Hühnerstall gesetzt – es gluck und sitzt fest. Fünf Eier habe ich untergelegt, mal sehen wie viele davon befruchtet sind.

Das kleine Lämmchen springt munter auf der Weide umher – so süß. Da geht einem die Seele auf. Ich schau manchmal eine halbe Stunde zu, wie es umher hüpft. Wie die kleinen Lämmer bei Heidi und Peter auf der Alm, auf allen vieren. So schön!

Momentan muss ich hier alles allein managen, aber ich werde es schaffen. Ich hoffe nur, daß keine Maus in eine der vielen Fallen tappt. Dann muss der Nachbar helfen!

Ich bin dankbar für diesen Tag, die kleinen Dinge des Lebens geben mir Mut.

In diesem Sinne – ich wünsche ein schönes Wochenende!

Das Leben geht weiter…

IMG_8300.JPGEin kleiner Lichtblick – unverhofft wurde ein wunderschönes Lämmchen geworfen. Eigentlich habe ich nicht mit Nachwuchs gerechnet. Umso größer war die Freude, als ich gestern am Morgen ein kleines Lämmchen in der Stalltür stehen sah! Gesund und munter und der Mama geht es auch gut. Auch das Trinken klappt wunderbar! So wunderschön anzuschauen.

Das Leben geht weiter!

Lachs mit Avocadosalsa

Hier ein einfaches und schnell zubereitetes Gericht, welches durch die Kombination warm/kalt und die Frische des Avocadosalsas bezaubert.

Du brauchst (für 4 Personen) nur:

750g Lachsfilet (frisch oder aufgetaut, die Haut entfernen) , 2 reife Avocados, ca. 4 Eßl. süße Chilisoße, 1 bis 2 Limetten oder Limettensaft, Koriander, Reis oder Kartoffeln als Beilage

Den Lachs trocken tupfen, in 4 Teile schneiden und leicht salzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Lachsfilet von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten. Nach dem Wenden den Fisch mit Chilisoße bestreichen und fertig braten.

Für das Salsa die Avocados halbieren, Fruchtfleisch lösen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln. Zwiebel- und Avocadostücke mit  4 Eßl Limettensaft und dem Koriander (frischer oder Pulver) mischen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. einer Prise Zucker abschmecken.

Das Resultat siehst du oben im Bild!

Guten Appetit!

 

Wer ist für dich verantwortlich?

 

Heute habe ich mir einige Bilder von meiner Reise im letzten Jahr nach Nepal angeschaut. Die Religiosität wird dort täglich und öffentlich praktiziert. Diese ist für mich mittlerweile nicht mehr wichtig. Ich bin evangelisch erzogen worden, aber mein Weltbild hat sich gewandelt. Ich glaube nicht mehr, daß durch bitten und betteln die Wünsche von einer Gottheit erfüllt werden, das ist für mich ein kindliches Bild.

Ich denke, jeder ist für sich selbst und seine „Wunscherfüllung“ verantwortlich. Nur du bist für dich verantwortlich und im Umkehrschluß bist du auch nicht für das Glück der anderen verantwortlich, ausgenommen natürlich das deiner minderjährigen Kinder :).

Wenn dein Partner schlechte Laune hast – es ist sein Problem, nicht deines. Wenn du in deinem Job unzufrieden bist, die Kollegen nerven, dann ist das dein Problem. Kein anderer ist dafür zuständig, dich glücklich zu machen.

Wenn es dir nicht gut geht, dann kannst nur du dir helfen. Oder wie Reinhard Sprenger in seinem Buch „Die Entscheidung liegt bei dir!“ so schön formuliert hat: „Erwachsen sein heißt: niemand kommt!“.

Ich habe einem Freund einmal geschrieben, daß man in seinen tiefsten und traurigsten Seelenstunden immer allein ist. Das ist so. Bei mir jedenfalls. Auch wenn du in einer Partnerschaft bist, DEN Schmerz mußt du ganz allein aushalten, weil der andere immer eine andere Wahrnehmung hat. Und da muß man halt durch. Auch wenn es weh tut. Auch wenn manche Tage nur aus Trauer und Schmerz bestehen.

Deswegen schaue ich jetzt in die Sonne und bin dankbar dafür.

In diesem Sinne – hab einen schönen Nachmittag!